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Igel füttern im Herbst – das sollten Sie darüber wissen

Weltweit gibt es 26 verschiedene Igelarten und zwei davon sind in unseren Regionen heimisch. Am häufigsten kommt bei uns der Braunbrustigel vor. Die stacheligen Säugetiere haben es zunehmend schwerer. Der immer kleiner werdende Lebensraum und der damit verbundene Futtermangel treibt die Tiere zunehmend in besiedelte Gebiete. Ende Sommer und Anfang Herbst sind meist die weiblichen Igel deutlich geschwächt. Sie haben all ihre Energie in die Aufzucht der Jungen gesteckt. Nun steht der Winter bevor und sie müssen dringend Energie aufnehmen. Sie können den kleinen Schützlingen durchaus helfen. Wir verraten, was Sie zu beachten haben, denn Igel dürfen nicht alles fressen.

Was frisst ein Igel in der Natur?

Um überhaupt zu verstehen, wie sich das Futter für diese Tiere zusammensetzen sollte, ist es wichtig zu wissen, was sie in freier Wildbahn zu sich nehmen. Vorab muss ganz klar gesagt werden: Igel sind weder Veganer noch Vegetarier. Sie bevorzugen einen reich gedeckten Tisch mit möglichst vielen Insekten. Igel sind nachtaktiv und begeben sich daher erst in der Dämmerung auf Nahrungssuche. Zu seinen Leibspeisen gehören neben Larven, Schnecken, Spinnen und Fröschen auch Falter und Würmer. Übrigens, Igel fressen keine Früchte. Selbst, wenn sie im Garten ihre Nase in einen Apfel stecken. Dann nicht, weil sie das süße Fruchtfleisch wollen, sondern die darin versteckten Würmer naschen.

Wenn Igel ausreichend Futter finden, sind sie nicht auf die Hilfe der Menschen angewiesen. Jedoch aufgrund der Tatsache, dass immer mehr Wildwiesen verschwinden, wird es für den Igel eng. Er sucht nun auch in Siedlungsgebieten nach Nahrung. Sollte Ihnen ein Igel in Ihrem Garten auffallen, dann beobachten Sie das Geschehen zunächst. Wenn Sie den Eindruck haben, dass er Futter sucht, aber nicht ausreichend Nahrung findet, dann sollten Sie handeln.

Igel füttern – was darf ein Igel bekommen?

Leider herrscht nach wie vor der Mythos, dass Igel Milch trinken würden. Das ist schlichtweg falsch und zudem auch noch schädlich. Igel haben eine Laktoseintoleranz. Mit anderen Worten können Sie den Milchzucker nicht abbauen. Es folgen Durchfall, Krämpfe und in einigen Fällen verstirbt das Tier daran. Wenn ein Igel etwas zu trinken bekommen soll, dann bitte nur Wasser. Das sollte in einer flachen Schale bereitgestellt werden und es muss täglich frisch sein.

Als ausgewogenes Futter eignen sich Fette und Eiweiße. Beispielsweise einfach etwas Rührei anfertigen, ohne es zu würzen. Selbiges trifft auf Hackfleisch zu. Bewährt hat sich nasses Katzenfutter mit Hafer. Ansonsten gibt es sogar artgerechtes Igelfutter im Fachhandel zu kaufen. Das ist für alle eine sinnvolle Ergänzung, die nicht viel Zeit investieren können. Allerdings ist das reine Igelfutter nicht für die Dauer gedacht. Es ist nicht abwechslungsreich genug.

Um die natürliche Fresszeit des Tieres zu beachten, ist es wichtig, dass das Futter zur Dämmerung aufgestellt wird. Dann kommt der Igel aus seinem Versteck heraus und wird es dankend annehmen.

Wichtig ist allerdings zu sagen: Einem Igel Futter anzubieten ist nur dann sinnvoll, wenn nachweislich keine natürlichen Futterquellen ausreichend vorhanden sind. Wer sich nicht sicher ist, sollte sich vorsorglich an den NABU oder eine ähnliche Einrichtung wenden, die sich um das Tier kümmern können.

Weitere Informationen im Internet suchen

Viele sind meist ein wenig verunsichert, wenn es um die Unterstützung von Wildtieren geht. Daher sollte man das Internet nicht nur zur reinen Unterhaltung nutzen und seine Zeit mit Glücksspielen im Wildz Casino Österreich vertreiben, sondern auch einmal, um sich umfassend zu informieren. Zum online Glücksspiel bleibt später noch ausreichend Zeit. Es gibt genug Seiten, die darüber informieren können.

Fazit

Wer sich nicht selbst kümmern kann, sollte zumindest einen geschwächten Igel in Obhut geben. Die kleinen Säugetiere sind zunehmend auf die Unterstützung des Menschen angewiesen. Immerhin ist es der Mensch, der den natürlichen Lebensraum immer mehr eingrenzt.

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